Aktuelles

In den Reihen der Kunsthandwerker

Voller Stolz und mit großer Freude darf ich mich seit kurzem Mitglied der Wiener Kunsthandwerker nennen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Plattform um eine Riege ausgewählter Wiener Betriebe, die höchsten technischen und künstlerischen Anforderungen gerecht werden müssen.

Dazu gehört, dass

  • die Tätigkeit durch eine geprüfte MeisterIn in eigenschöpferischer Leistung ausgeübt werden muss
  • die gefertigten Produkte ausschließlich auf eigenen Entwürfen basieren
  • höchstes Fertigungsniveu aufgrund jahrelanger praktischer Handwerkstätigkeit gewährleistet ist
  • die Arbeit eine Kombination aus Design und Handwerk darstellt

Ich verstehe diese Mitgliedschaft als besondere Auszeichnung für meine langjährige fotografische Tätigkeit.
Denn Kunsthandwerk bedeutet für mich eine gelungene Fusion aus Tradition und Moderne. Das entspricht auch genau meiner Vorstellung von Fotografie und spiegelt sich täglich in meiner Arbeit wieder.

In meinem speziellen Arbeitsfeld, der Portraitsfotografie, wird altes Wissen mit neuer Technik zu einem wunderbaren Ganzen vereint. So entstehen emotionale, vielschichtige und kustvolle Spiegel der menschlichen Seele.
Lichtführung, Perspektive, Bildaufbau und Linienführung, Pose und Ausdruck des Modells sind dabei noch genauso wichtig wie in den Anfängen der Fotografie vor mehr als 150 Jahren.

Ich schöpfe bei meiner täglichen Arbeit aus der Bandbreite von der klassischen analogen Schwarz-Weiss-technik bis zum modernen digitalen Farbportrait.

Gemeinsam mit meinen Kundinnen und Kunden, wähle ich dabei das jeweils passende Medium für eine ganzheitliche Darstellung, in dem Persönlichkeit, Körper und Geist im Einklang sind.

Dabei stelle ich immer wieder fest, dass gerade heute - in einer Zeit der digitalen Überflutung - sehr viel Wert auf bewährtes, traditionelles Handwerk, auf das originale "einzigartige Bild" gelegt wird.
Dem werde ich mit meinen analogen, liebevollen und sorgfältig von Hand ausgearbeiteten Schwarz-Weiss-Bildern auf professionelle Art gerecht.

In den Reihen des Kunstwerks

Mit einem Weihnachtsgeschänk 2x Freude bereiten

Foto-Shooting mit Vierbeiner
Spendenaktion zu Gunsten "Tier-reich"

Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, in Kooperation
mit dem Magazin „Crazy4Dogs“ eine Spendenaktion zu Gunstendes Hundehospizes „Tier-reich“ auf die Beine zu stellen!

Fr- Sabine Neumann, die Obfrau des „Tier-reichs“ leistet Beeindruckendes.
Im schönen Kamptal, in der Ortschaft Femitz hat Fr- Neuman ein Hundehospiz gegründet- Hier werden Hunde aus dem Tierschutz das letzte
Stück ihres Lebens liebevoll begleitet.
Eine sehr schöne und sinnvolle Tätigkeit, die ganz sicher nicht immer leicht ist.
Umso mehr bewundere ich den Einsatz von Fr. Neumann und ihren Helfern, denen es ein großes Anliegen ist, den Tieren einen angenehmen undwürdigen Lebensabend zu ermöglichen.
Weil ich so beeindruckt von dieser Hundesenioren-Wohngemeinschaft bin, habe ich mich entschlossen, eine „Charity-Fotoaktion“ ins Leben zu rufen, um das „Tier-reich“ finanziell ein wenig zu unterstützen.

„Charity Fotoaktion“ zu Gunsten „Tier-reich“
Von allen Familien-, Kinder od. Portraitserien mit „Hund am Bild“
die ich bis zum 31.12. fotografiere spende ich die Hälfte des Aufnahmehonoraresan das „Tier-reich“!

Das Magazin „Crazy4Dogs“ unterstüzt die Aktion ganz großartig und sehr professionell mit einem Artikel in der Herbstausgabe. Vielen Dank dafür!

Helfen auch Sie mit, dass wir ein wenig beitragen können, den Vierbeinem im „Tier-reich“ noch ein paar schöne Tage zu bescherenl

Wir hoffen auf viele „Foto-Sessions mit Vierbeinem“!

Für nähere Infos bitte Mail an: e-walzl@fotowalzl-at

Herzlichen Gruß - Ihre Fotografin Edith Walzl

www.tier-reich.at www.crazy4dogs.at
www.fotowalzl.at

Tier-reich Foto-Shooting

Warum fotografiere ich die Schwarz-Weiß-Bilder analog*?

*Für alle, die nur das digitale Zeitalter kennen: bei der analogen Fotografie wird das Bild auf einem Film, welcher in die Kamera eingelegt wird, aufgezeichnet

9. November 2015


Ja, warum analog? Das werde ich oft gefragt... ist doch mit Sicherheit der digitale Weg der einfachere, schnellere, kompaktere und kostengünstigere.

Die Diskussion, welche Art der Fotografie - die digitale oder die analoge - die bessere ist, will ich erst gar nicht aufleben lassen. Beide Techniken haben ihre Berechtigung, und es ist fantastisch, dass man heute als FotografIn beide Techniken zur Verfügung hat.

Doch bereits zu Beginn meiner Ausbildung zur Fotografin hat mich die Ästhetik und der besondere Ausdruck der Schwarz-Weiß-Fotografie fasziniert. Warum?

Die Digitalisierung führte die Fotografie in eine neue Dimension. Verbunden damit ist nicht nur, dass die Anzahl der Fotos, die jeder einzelne macht, ins Unermessliche gestiegen ist; auch das Bilderlebnis hat sich verändert. Im Digitalen ist es möglich, die Fotos sofort am Kameradisplay zu sehen, und die Anzahl der Aufnahmen ist nahezu unbegrenzt. In der analogen Fotografie hingegen muss man nicht nur auf die Bilder warten, sondern auch die Anzahl der Fotos, die am Stück mit einem Film gemacht werden können, ist begrenzt.

Was bedeutet das nun in der Praxis?

Die analoge Fotografie setzt voraus, dass man bereit ist, sich intensiv mit dem Motiv zu beschäftigen. Das Bild entsteht während des Fotografierens und nicht danach in Grafikprogrammen auf dem Computer (z.B. Photoshop). Das zwingt mich wiederum, als „Bildermacherin“ zu hinterfragen: Was möchte ich erzählen? Wie setze ich diese Erzählung während der Aufnahme um? Und wie erreiche ich danach den Betrachter des fertigen Bildes?

In erster Linie geht es um Entschleunigung, bewusstes Fotografieren, Sehen, Wahrnehmen, und Präzision. Das Motiv - erst mit Bedacht fotografiert und dann in der Dunkelkammer von Hand auf Silbergelatinepapier ausgearbeitet - ist ein handwerkliches Meisterstück, das absolut einzigartig ist. Das gleiche Motiv 20 Mal oder mehr digital fotografiert, durch ein Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet und durch diverse Plugins nachgebessert und geschärft, ist ein maschinell erstelltes beliebig oft kopierbares Massenprodukt. Entsprechend schnell gerät es auch wieder in Vergessenheit.

Es ist kein Zufall, dass in unserer reizüberfluteten und schnelllebigen Zeit die analoge Fotografie ein Revival erlebt, ähnlich dem der Schallplatte. Es ist wohl die Sehnsucht, vor allem junger Menschen, nach Qualität statt Quantität, und danach, ein qualitätsvolles Bild mit bleibendem Wert zu schaffen.

Nach wie vor liebe ich Schwarz/Weiß; den langsamen, sehr persönlichen, fast schon meditativen Weg des analogen Fotografierens. Das entschleunigte Arbeiten, die Präzision und Reduktion. Es ist für mich eine Besinnung auf die Wurzeln der Fotografie, auf die Basis des Handwerks, und es ist die emotionalste Art der Fotografie. Genau darum bin ich analog!

Bleibt nur noch die Frage: “Was macht ein gutes Foto aus?“ Das ist leicht und klar zu beantworten: „Es berührt/erreicht/trifft den Betrachter!“ ……..uuuuuuuuuund letztendlich ist egal, ob analog oder digital.


Babybauchshooting für ATV

7. Oktober 2015

Vor ein paar Monaten war ein Kamerateam im Auftrag von ATV bei mir im Studio, um einen Beitrag für die Sendung Teenager werden Mütter zu drehen.

Ausstrahlungstermin war Dienstag, 6.10., um 20:15 auf ATV, zu sehen gibt's die Folge 5 aber auch online.

Während des Drehs habe ich Babybauchaufnahmen vom Kandidatenpaar Kerstin und Marcell fotografiert. Ungewohnt für mich, während der Arbeit von einer Kamera „beobachtet“ zu werden. Nichtsdestotrotz hatten wir ein paar entspannte Stunden, und ganz nebenbei haben wir sehr schöne Bilder gemacht.

Für mich war es besonders berührend, so junge Eltern zu sehen - einiges jünger als mein Sohn (die Oma lässt grüßen …!) Die beiden sind ein wirklich reizendes Paar und ich wünsche ihnen alles Gute für die Familiengründung!

ATV Fotoshooting